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Vielleicht als minimaler Trost: Für "das Übergangsjahr 2026" waren ursprünglich nur 50 Mio. Euro veranschlagt worden. Die FZÖ-Mittel erhalten zentrale Fördereinrichtungen des Landes. Von den Mitteln für 2026 gehen nun 32 Mio. Euro an die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), 23,5 Mio. Euro an den Wissenschaftsfonds FWF, 9,5 Mio. Euro an die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft (aws), 6,5 Mio. Euro an die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) und 3,5 Mio. Euro an die Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG). Im Vorjahr hatte die Akademie der Wissenschaften (ÖAW) auch noch Gelder erhalten.
Die Mittelvergabe orientiere sich an den strategischen Zielsetzungen der "FTI-Strategie 2030" sowie der Industriestrategie 2035 der Bundesregierung, teilte die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung mit. Neben der "Erreichung oder Erhaltung von Technologieführerschaft in den neun prioritären Schlüsseltechnologie- und Stärkefeldern der Industriestrategie" sind die Mittel auch als Hebel für europäische Partnerschaften und mehr Technologietransfer gedacht. Die Ausschüttung der Gelder erfolgt durch die Nationalstiftung.
Der Rat für Forschung, Wissenschaft, Innovation und Technologieentwicklung (FORWIT) informierte auf seiner Website über ein Antragsvolumen von knapp 133 Mio. Euro, so könne mit den 75 Mio. Euro nur ein Teil der eingereichten Projekte unterstützt werden. Nach eingehender Evaluierung der Anträge hatte der FORWIT empfohlen, zwei Projekte in der Linie "EU-Partnerschaften" mit 24,5 Mio. Euro, zwei Projekte in der Linie "Seals of Excellence" mit 14 Mio. Euro und zwei Projekte in der Linie "Schlüsseltechnologie-Infrastrukturen und Ökosystemaufbau" mit 36,5 Mio. Euro zu fördern.
Mit dem Beschluss zum FZÖ für 2026 "setzt die Bundesregierung eine wichtige systemische Initiative zu Schwerpunkten wie Quantentechnologie, Cybersecurity und klinischer Forschung", sagte Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), in einer Reaktion per Aussendung. Gleichzeitig betonte man die Notwendigkeit, "dass der Fonds gemäß Regierungsübereinkommen bis 2030 nachhaltig gesichert und auf 200 Millionen Euro ausgebaut wird". Auch der FORWIT forderte erneut eine langfristige Absicherung des FZÖ.
Dass die ÖAW bei der diesjährigen Vergabe von Mitteln leer ausgeht, kommentierte ÖAW-Präsident Heinz Faßmann gegenüber der APA: "Es ist äußerst bedauerlich, dass ein Programm bereits qualitätsgeprüfter Projekte von bis zu 25 jungen, hochtalentierten Forschenden nicht berücksichtigt wurde, von dem die Universitäten in Zeiten des Spardrucks profitiert hätten."
++ THEMENBILD ++ Projekt Zukunftsbild: Forschungs- und Labortätigkeiten im Labor der Hippenmeyer Group aufgenommen am Donnerstag, 29. August 2024, am ISTA Campus Klosterneuburg. Die menschliche Großhirnrinde (Kortex), der Sitz unserer kognitiven Fähigkeiten, besteht aus einer enormen Anzahl und Vielfalt von Neuronen und Gliazellen. Wie der Kortex aus neuronalen Stammzellen entsteht ist eine bisher ungelöste, aber grundlegende Frage in den Neurowissenschaften. Auf der Suche nach mechanistischen Einsichten untersucht die Hippenmeyer Gruppe die Genese des Kortex in einer beispiellosen Einzelzellauflösung mit der einzigarten MADM (Mosaic Analysis with Double Markers) Technologie.





