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"Böden in Trockengebieten und Wüsten sind weitgehend von mikrobiellen Gemeinschaften besiedelt, den sogenannten biologischen Bodenkrusten. Genetisch stimmen die Bakterien mit Organismen aus der Sahara überein, was belegt, dass sie aus afrikanischen Bodenkrusten mit dem Wind über den Atlantik bis in Brasiliens Regenwald transportiert werden", wird Weber zitiert. Ob und wie der exotische Lufteintrag sich etwa auf die Gesundheit von Menschen auswirkt, wollen die Wissenschafter weiter untersuchen. Aus der Karibik gebe es etwa Berichte, dass Saharastaub derart weit weg beispielsweise Asthma-Anfälle fördert. Inwieweit die weit gereisten Mikroben noch lebensfähig sind, wolle man auch weiter untersuchen.
Service: Link zur Studie: https://doi.org/10.1038/s43247-026-04119-1
