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Der Westgiebel wurde durch den Einbau von zwei rekonstruierten Stützen sowie die Wiederherstellung einer Stützmauer architektonisch wieder zusammengeführt. Die Arbeiten waren Teil eines umfassenden Restaurierungsprogramms, das teilweise aus Mitteln des EU-Wiederaufbaufonds finanziert wurde. Die ersten Renovierungsarbeiten hatten auf der Akropolis Mitte des 19. Jahrhunderts begonnen.
Mendoni sprach von einem "historischen Moment" für das Monument und den weltweiten Kulturerbe-Schutz. Die Arbeiten seien technisch äußerst anspruchsvoll gewesen und hätten höchste Präzision erfordert. Ziel sei es gewesen, die architektonische Einheit des Giebels so weit wie möglich wiederherzustellen. Teile der erhaltenen antiken Elemente seien konserviert und wieder eingesetzt worden, fehlende Bestandteile habe man aus neuem Marmor ergänzt, so die Ministerin weiter.
Der Parthenon, größter und glanzvollster Bau auf der Akropolis, erhebt sich majestätisch auf dem Gipfelplateau des Athener Tempelberges, im Hintergrund der Hügel Likavittos. Die griechische Hauptstadt bewirbt sich um die Austragung der Olympischen Spiele 2004. dpa (zu dpa-Porträt vom 05.09.1997)





