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Textlich und visuell orientiert sich die "Heavy-Alternative-Formation aus Wien" (so die Plattenfirma Warner) an Sigmund Freud und dem Wien um 1900. "Es gibt viele Geschichten, die wir erzählen wollen, viele starke Geschichten aus der Welt von Sigmund Freud. Da ist so viel drinnen, was für die Menschen wichtig und inspirierend sein kann - das wollen wir verarbeiten", betonte der Doctor am Nova Rock, wo die Formation ihr erstes richtiges Konzert spielte, im APA-Gespräch.
"Wir haben uns sehr viel mit mentaler Gesundheit beschäftigt und dann überlegt, wie wir dieses Thema in eine größere Geschichte packen können", sagte der Sänger. "Als Wiener Band sind wir sehr schnell draufgekommen, dass es jemanden gab, der Mental Health überhaupt erst weltweit aufs Radar gebracht und auf dem Gebiet Unglaubliches geleistet hat." Die Freud-Inspirationen versuchen man "mit Heavy Rock zu vertonen und zu verarbeiten".
Frevd bezeichnet der Doctor als "Heavy-Rock- und Heavy-Music-Projekt". "Es gibt viele Bands, mit denen wir aufgewachsen sind: Linkin Park etwa, aber auch Bring Me the Horizon zum Beispiel. Viele Bands haben uns beeinflusst, daraus hat sich was entwickelt."
Auf der Bühne und in Videos bzw. auf Bandfotos tragen Frevd Masken. "Das ist der Versuch, dass sich die Menschen nicht von den Persönlichkeiten, die die Musiker auf der Bühne darstellen, ablenken lassen, sondern sich auch in den Masken wiederfinden. Wir stellen uns als Persönlichkeiten in den Hintergrund, um das Thema mentale Gesundheit in den Vordergrund zu rücken. Wir wollen keine Legendenbildung anstreben, darum geht es nicht. Es sollen die Message und die Musik im Vordergrund stehen."
(Das Gespräch führte Wolfgang Hauptmann/APA)
