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Die Staatsanwaltschaft bat demnach um aufschiebende Wirkung. Ob und wann Høiby tatsächlich aus der U-Haft entlassen wird, war deshalb zunächst unklar. Bei der Verhandlung hinter verschlossenen Türen hatten am Montag zwei Zeugen dazu ausgesagt, wie es Høiby mit der Untersuchungshaft geht. Dessen Verteidiger hatte zuvor dem Sender TV2 gesagt, Høibys Situation sei "unerträglich" für ihn.
Der 29-Jährige sitzt seit Februar in U-Haft, bisher wurde diese regelmäßig um jeweils vier Wochen verlängert. Der Norweger war im Sommer wegen zahlreicher Straftaten, darunter zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht, zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Er hat das Urteil angefochten, ein Berufungsprozess soll im kommenden Februar starten. Neu aufgerollt werden dabei die Vorwürfe der Vergewaltigungen sowie der häuslichen Gewalt gegen eine Ex-Freundin.
