Nach dem besonders schweren Luftangriff auf die Ukraine hat sich die Zahl der Todesopfer nach ukrainischen Angaben von 28 auf 32 erhöht. Besonders hart getroffen worden war am Mittwoch die Stadt Pryluky in der nördlichen Region Tschernihiw, wo eine russische Rakete ein fünfstöckiges Wohnhaus zerstörte. Wie die Einsatzkräfte mitteilten, stieg die Zahl der Toten dort bis Donnerstag von 20 auf 22.
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Auch in Kiew wurden nach einem Treffer auf ein mehrstöckiges Wohnhaus zwei weitere Todesopfer geborgen, teilen die Einsatzkräfte weiter mit. Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte Russland insgesamt 70 Raketen, darunter viele ballistische Flugkörper, sowie zahlreiche Drohnen abgefeuert. Ein Hauptziel sei die ukrainische Energieinfrastruktur gewesen. Selenskyj nannte den Angriff ein "Geburtstagsgeschenk für Putin". Kremlchef Wladimir Putin wurde am Mittwoch 74 Jahre alt.
