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Das Erdbeben sei schwächer gewesen als zunächst eingeschätzt, hieß es zur Begründung. Zuerst wurde es mit 6,3 angegeben. Laut der neuseeländischen Behörde ereignete sich das Beben rund 40 Kilometer nördlich des Ortes Te Anau. Te Anau liegt im dünn besiedelten Westen der Südinsel, ist aber für viele Touristen der Startpunkt für Ausflüge in die Region Fjordland mit Zielen wie dem Milford und dem Doubtful Sound.
Neuseeland liegt auf zwei tektonischen Platten, weswegen Erdbeben dort häufig vorkommen. Bei einem schweren Beben der Stärke 6,3 im Jahr 2011 waren in Christchurch, der größten Stadt auf Neuseelands Südinsel, 185 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Gebäude in der Stadt an der Ostküste der Insel stürzten damals ein und begruben dutzende Menschen unter sich. Auf die Tragödie folgte ein langwieriger Wiederaufbau.
