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Verhetzungs-Ermittlungen gegen FPÖ-Abwerzger eingestellt

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Die Ermittlungen gegen Abwerzger wurden eingestellt
©APA/APA/EXPA/JOHANN GRODER/EXPA/JOHANN GRODER
Die Innsbrucker Staatsanwaltschaft hat das nach umstrittenen Social-Media-Videos im Vorjahr gegen Tirols FPÖ-Chef Markus Abwerzger eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Tatbestandes der Verhetzung eingestellt. Die Anklagebehörde bestätigte entsprechende APA-Informationen. Im Juli 2025 hatte man einen Antrag auf Aufhebung der Immunität des freiheitlichen Klubobmannes im Landtag gestellt, dem das Landesparlament schließlich entsprach.

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Die Causa war zuvor hochgekocht. Besonders im Fadenkreuz stand ein Social-Media-Video der Partei mit Abwerzger, in dem dieser mit einer Pappkrone eines Fast-Food-Unternehmens auf dem Kopf zu sehen ist. Kritiker orteten eine angeblich rassistische Konnotation und meinten, das Video spiele offenbar auf den "Burger King guy on plane" an - ein 2021 viral gegangenes Video, das in der rechtsextremen Szene für Gewalt gegenüber schwarzen Menschen stehe.

Abwerzger und seine Landespartei verneinten dies hingegen vehement und betonten, dass das Video die Abschiebung illegaler Migranten thematisiere und "auf humoristische Weise den Namen des Schnellrestaurants, die Selbstdarstellung als 'König der Abschiebungen' sowie die programmatische Ausrichtung der Partei in Migrationsfragen" verbinde. Abwerzger unterstrich zudem mehrmals, das "Burger King"-Video aus dem Jahr 2021 gar nicht gekannt zu haben. Er lasse sich nicht in ein Eck drängen und sehe "nicht ansatzweise", was an dem "Video per se" mit der Pappkrone verwerflich sein soll, so Abwerzger zur APA: "Verwerflich ist es, da irgendeinen Konnex zu was anderem herzustellen."

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