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1.700 angehende Wiener Taferlklassler besuchten Sommerdeutschkurs

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Angebot für außerordentliche Schüler vor Schuleintritt
©APA/APA/THEMENBILD/HELMUT FOHRINGER
Seit vergangenem Jahr gibt es in Wien für Kinder mit Deutschproblemen die Möglichkeit, schon vor dem ersten Schultag in den Sommerferien einen Förderkurs zu besuchen. Im ersten Jahr gab es 500 Plätze, für heuer wurde das Angebot wegen hoher Nachfrage mehr als vervierfacht. Für den Sommerdeutschkurs tatsächlich angemeldet wurden 1.700 Kinder mit Förderbedarf in der Unterrichtssprache. Erstmals gab es diesmal auch mehrsprachige Info-Veranstaltungen für die Eltern.

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Die Taferlklassler sollen bei den Sommerdeutschkursen an fünf Schulstandorten in Kleingruppen spielerisch und alltagsnah Deutsch üben, damit sie gut vorbereitet mit der Volksschule beginnen können. Zielgruppe sind ausschließlich außerordentliche Schülerinnen und Schüler, denen beim Zuteilungstest MIKA-D Deutschförderbedarf attestiert wurde, und die im Herbst neu in die Schule kommen.

"Deutsch ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Bildungslaufbahn - und für gelungene Integration", betonte Vizebürgermeisterin und Integrationsstadträtin Bettina Emmerling (NEOS) in einer Aussendung nach dem Besuch eines Sommerdeutschkurs-Standorts. Deshalb setze man einen klaren Fokus auf mehr Sprachförderung, insbesondere für Schulneulinge. Im Sommerdeutschkurs würden die Kinder nicht nur ihre Deutschkenntnisse gezielt weiterentwickeln, sondern auch das neue Schulumfeld früh kennenlernen, erklärte Lejla Sirbubalo von der Bildungseinrichtung Interface, die die Kurse durchführt. "So bekommen die Kinder mehr Orientierung, mehr Selbstvertrauen und der Einstieg ins erste Schuljahr wird leichter." Den Eltern sollen die Info-Veranstaltungen dabei helfen, sich auf ihre neuen Aufgaben einzustellen und vorzubereiten.

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