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Einen ähnlichen Vorstoß hatte zuletzt Seniorenbund-Obfrau Ingrid Korosec (ÖVP) lanciert. Sie zeigte sich gegenüber einer Erhöhung des Pensionsalters offen. Das Antrittsalter dürfe aber nicht vom biologischen Alter abhängen, sondern von den Berufsjahren - ob das 40, 42 oder 45 Jahre sind, darauf müsse man sich einigen, meinte sie zuletzt. Der SPÖ-Pensionistenverband lehnte diesen Vorschlag freilich ab.
Dem schloss sich am Nachmittag auch die Bundespartei an. Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim meinte in einer Aussendung: "Hackln bis 70 wird es mit der SPÖ nicht geben." Der Vorschlag, den Pensionsantritt an die Arbeitszeit zu koppeln, würde Akademikerinnen und Akademiker deutlich benachteiligen und die Arbeitslosigkeit unter älteren Menschen stark ansteigen lassen.
Völlig anders sehen das die NEOS, die sich über neue Bewegung in der Debatte über das Pensionsantrittsalter freuen. Angesichts der demografischen Entwicklung dürfe diese Frage kein politisches Tabu sein, befand Sozialsprecher Johannes Gasser. Bereits jetzt fließe mehr als jeder vierte Euro aus dem Budget in die Pensionen, bis zum Ende der Legislaturperiode werde es fast jeder dritte sein.
