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"An Österreichs Hochschulen waren im Wintersemester 2025/26 um 1,9 Prozent mehr Studierende inskribiert als 2024/25 und damit so viele wie noch nie zuvor. Insbesondere bei Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen haben die Studierendenzahlen deutlich zugelegt", erklärte die fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria, Manuela Lenk, in einer Pressemitteilung. Gleichzeitig stieg auch die Zahl der Studienabschlüsse: "Im Studienjahr 2024/25 wurden um 3,9 Prozent mehr ordentliche Studien an österreichischen Unis und Hochschulen erfolgreich abgeschlossen als im Jahr davor - auch das ist ein neuer Rekord", so Lenk.
Die Zahl der ordentlichen Studierenden nahm in allen Hochschulsektoren zu, jene der Lehrgang-Studierenden sank hingegen in allen Bereichen außer an den Pädagogischen Hochschulen. Diese Rückgänge bei den Lehrgängen seien zu erwarten gewesen, so die Statistik Austria: Denn einige Lehrgänge konnten aufgrund der Weiterbildungsnovelle nur noch bis 30. September 2023 begonnen werden, dies habe zwischenzeitlich für deutliche Zuwächse bei den Lehrgang-Studierenden gesorgt. Inzwischen aber sind die betreffenden Lehrgänge jedoch "überwiegend ausgelaufen".
Besonders starke Zuwächse an ordentlichen Studierenden verzeichneten laut den Daten die Fachhochschulen (FH) mit +6,5 Prozent und die Pädagogischen Hochschulen mit +4,6 Prozent. Auch die Zahl der ordentlichen Studierenden an öffentlichen Universitäten stieg deutlich (+2,1 Prozent). Einen Zuwachs gab es auch bei den ordentlichen Studierenden an Privathochschulen und theologischen Lehranstalten (+1,3 Prozent).
Betrachtet man die Daten je nach Studienarten, so gab es mit +14,6 Prozent besonders starke Zuwächse bei Masterstudien an Pädagogischen Hochschulen. Ein deutliches Plus verzeichneten demnach auch die Bachelorstudien (+7,3) und die Masterstudien (+5,2) an Fachhochschulen und die Masterstudien an öffentlichen Universitäten (+4,1).
Von den 62.850 abgeschlossenen Studien im Studienjahr 2024/25 entfielen 57 Prozent bzw. 35.822 auf Frauen. 27.028 wurden von Männern erfolgreich finalisiert.
Betrachtet man die Abschlüsse je nach Universitätsform, so haben die öffentlichen Universitäten klar die Nase vorne: Von den 34.411 Bachelorabschlüssen entfielen 53 Prozent auf diese, weitere 33 Prozent auf Fachhochschulen, 8 Prozent auf Pädagogische Hochschulen und 5 Prozent auf Privathochschulen. Von den 21.989 Masterabschlüssen wurden 60 Prozent an öffentlichen Universitäten erledigt, 27 Prozent an Fachhochschulen, 6 Prozent an Pädagogischen Hochschulen und 7 Prozent an Privathochschulen.
Die 3.883 Diplomstudien (inkl. Medizin) wurden zu 93 Prozent an öffentlichen Universitäten absolviert und zu 7 Prozent an Privathochschulen und theologischen Lehranstalten. Von den 2.567 Doktoratsstudienabschlüssen entfielen 94 Prozent auf öffentliche Universitäten und 6 Prozent auf Privatuniversitäten.
