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Der Dialog steht unter Schirmherrschaft der USA, viele Venezolaner hoffen auf einen politischen Übergangsprozess hin zu Neuwahlen. Die Gespräche finden nach sieben Monaten politischer Unsicherheit statt: Im Jänner war Venezuelas linksnationalistischer Präsident Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz in der Hauptstadt Caracas gefangen genommen und in die USA gebracht worden. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden soll. US-Präsident Donald Trump hatte nach Maduros Sturz gesagt, Venezuela stehe nun unter der Kontrolle der USA.
Maduros Stellvertreterin Delcy Rodríguez wurde inzwischen zur Übergangspräsidentin ernannt, sie wird von den USA gestützt - und nach Ansicht von Experten unter Druck gesetzt. Ihr Bruder, Parlamentspräsident Jorge Rodríguez, steht bei dem nun begonnenen Dialog der Regierungsdelegation vor. Die Opposition wird von der lange im Exil lebenden Ex-Abgeordneten Dinorah Figuera angeführt. Sie war am Mittwoch nach Venezuela zurückgekehrt. Venezuelas Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Machado wurde nicht eingeladen.
Venezuelan National Assembly President Jorge Rodriguez gestures during a launch of Venezuela's political dialogue process at the Conventions Center in La Carlota neighborhood, Sucre municipality, Caracas on August 6, 2026. US-backed political transition talks between Venezuela's interim government and opposition representatives began on August 6, 2026 in Caracas, an AFP photographer in attendance observed. (Photo by Federico PARRA / AFP)
