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Die Vereinbarung solle in Saudi-Arabien besiegelt werden, sagten demnach zwei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Details sind zunächst nicht bekannt. Riad strebt eine engere Sicherheitszusammenarbeit mit Verbündeten an und warnt vor einer zunehmenden Bedrohung durch vom Iran unterstützte Gruppen.
Einem saudischen Regierungsvertreter zufolge könnten geplante Angriffe dieser Gruppen darauf abzielen, die diplomatischen Bemühungen um eine Entspannung im Verhältnis zum Iran zu stören. Sharif ist bereits in Saudi-Arabien eingetroffen, der Erdogan wird noch erwartet.
Die Gespräche finden vor dem Hintergrund der Vermittlungsbemühungen im Krieg zwischen den USA und dem Iran statt. Pakistan versucht, beide Seiten zur Wiederaufnahme ihrer Verhandlungen zu bewegen. Sharif und der pakistanische Armeechef Asim Munir waren bereits am Donnerstag zu Gesprächen nach Saudi-Arabien gereist.
Zuletzt verständigten sich der Iran und der Oman nach iranischen Angaben auf eine Route, über die Schiffe grundsätzlich die weitgehend blockierte Straße von Hormuz sicher passieren könnten. Pakistan äußerte die Hoffnung, die Einigung könne auch neue Gespräche zwischen Washington und Teheran ermöglichen.
Die für den weltweiten Erdöl- und Erdgashandel wichtige Meerenge ist seit Monaten de facto geschlossen. Der Iran hat Teile der Wasserstraße vermint, zudem wurden mehrfach Schiffe angegriffen. US-Präsident Donald Trump drohte Teheran zuletzt erneut mit schweren Angriffen, sollte die Meerenge nicht rasch geöffnet werden. Zugleich sprach er von "guten Gesprächen" mit dem Iran.