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Pakistan flog Luftangriffe auf Ziele in Afghanistan

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Pakistanische Luftangriffe und Bodeneinsätze in Afghanistan
Die Atommacht Pakistan hat erneut Ziele in Afghanistan angegriffen und dabei nach eigenen Angaben 29 Extremisten getötet. Bei den Luftangriffen seien in den afghanischen Grenzprovinzen Paktia, Paktika und Kunar zudem große Mengen an Waffen und Munition zerstört worden, teilte der pakistanische Informationsminister Attaullah Tarar am Montag mit. Vier Kämpfer der Extremistengruppe Jamaat-ul-Ahrar sind bei Bodeneinsätzen von Sicherheitskräften in der Grenzregion getötet worden.

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Die in Afghanistan herrschenden Taliban warfen Pakistan hingegen vor, bei den Luftangriffen Dutzende Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, getötet oder verletzt zu haben. Taliban-Sprecher Zabiullah Mujahid verurteilte die Angriffe auf der Online-Plattform X als "feige Aggression". Die Angriffe dürften die Spannungen zwischen beiden Ländern erneut verschärfen.

Mit den Militäreinsätzen reagierte Pakistan laut Informationsminister Tarar auf jüngste Anschläge. Kämpfer von Jamaat-ul-Ahrar, einer Splittergruppe der pakistanischen Taliban (Tehreek-e-Taliban Pakistan - TTP), hatten am Samstag nach Angaben des pakistanischen Militärs bei einem Angriff auf eine Einrichtung der paramilitärischen Sindh Rangers in Karachi drei Milizionäre getötet.

Die Regierung in Islamabad wirft der Führung in Kabul vor, Extremisten Unterschlupf zu gewähren, die von Afghanistan aus Anschläge in Pakistan planen. Die afghanischen Taliban weisen diese Vorwürfe zurück und erklären, die Gewalt sei ein internes Problem Pakistans.

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