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Khan sei von einer großen Mehrheit der Vertragsstaaten abgesetzt worden, weil diese gewusst hätten, dass er ein "Hochstapler" sei. Die Vertragsstaaten des IStGH hatten am Freitag in New York für Khans Amtsenthebung wegen "groben Fehlverhaltens" und einer "schwerwiegenden Verletzung der Pflichten seines Amtes" gestimmt. 82 der 125 Mitgliedsländer votierten für seine Absetzung. Khans Anwalt kündigte an, die Entscheidung mit allen verfügbaren rechtlichen Mitteln anzufechten.
Eine frühere Mitarbeiterin wirft dem 56-jährigen Briten sexuelle Übergriffe vor. Khan weist die Anschuldigungen zurück. Er hatte sein Amt im Mai 2025 vorläufig niedergelegt und war im Juni formell suspendiert worden.
Khan hatte 2024 Haftbefehle gegen Netanyahu und den damaligen israelischen Verteidigungsminister Yoav Gallant wegen des Vorwurfs der Verbrechen gegen die Menschlichkeit und von Kriegsverbrechen im Gazakrieg erwirkt. Israel und die USA kritisierten das Vorgehen scharf. Beide Staaten sind keine Vertragsparteien des IStGH.
Israel's Prime Minister Benjamin Netanyahu attends a cornerstone laying ceremony for the Atarot Heritage Center at an abandon airport in East Jerusalem near the separation wall with the Israeli occupied West Bank city of Ramallah on July 5, 2026. (Photo by ilia YEFIMOVICH / AFP)