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Rein technisch beantragte Dengler eine getrennte Abstimmung. Diese wird es ihm und allfällig anderen interessierten Mandataren ermöglichen, gegen diesen Teilaspekt des Budgets zu stimmen. Für die Bundesfinanzgesetze insgesamt hat das freilich nur symbolische Bedeutung. In der entscheidenden so genannten dritten Lesung ist ein Beschluss mit Koalitionsmehrheit de facto fix.
Dengler argumentiert damit, dass die Parteienförderung in Österreich so exorbitant hoch sei, dass sich das nicht mehr rechtfertigen lasse. Sie sei viermal so hoch wie im zweitgroßzügigsten Land Belgien. Und selbst um dessen Niveau zu erreichen, müsste man sie in Österreich 50 Jahre einfrieren. Hier gehe es nicht um Regierung oder Opposition. Mit der getrennten Abstimmung schaffe er für "jene, die Maß halten wollen", die Möglichkeit, gegen dieses eine Kapitel zu stimmen, so Dengler am Rednerpult.
