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Die Festnahme erfolgte an der Adresse des Schülers. Bei einer damit verbundenen Hausdurchsuchung wurden einschlägiges, auf eine rechte Gesinnung hindeutendes Propaganda-Material und ein Kampfmesser sowie eine Air-Soft-Waffe sichergestellt. Der österreichische Staatsbürger befindet sich in Untersuchungshaft.
Der Jugendliche hätte sich in Chats mit anderen über Attentate ausgetauscht, hieß es seitens der Staatsanwaltschaft. Daher habe man angenommen bzw. annehmen müssen, dass es zu terroristischen Taten kommen könnte, sagte Sprecher Hansjörg Mayr zur APA. Nähere Angaben wollte Mayr unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht machen. Nur soviel: Es würden derzeit die Chats und weiteres Datenmaterial ausgewertet.
Laut "Krone" wurden auch eine Stichschutzweste mit Schwedenpatch, eine schwarze FFP2-Maske mit Totenschädel und Zeichen des Dritten Reichs beschlagnahmt. Zudem fanden Ermittler des Landesamtes Staatsschutz und Terrorismusbekämpfung (LSE) zwei taktische Helme, wobei einer mit einer GoPro-Kamera zum Livestreamen von Anschlägen ausgerüstet gewesen sein soll.
Den entscheidenden Hinweis auf den rechtsgerichteten Jugendlichen habe ein ausländischer Partnerdienst geliefert, der mit der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) gut zusammenarbeite. Der 14-Jährige habe sich über Telegram mit einem Terrorverdächtigen aus Schweden über Anschlagspläne ausgetauscht. Im angeblichen Visier: jüdische und muslimische Einrichtungen.
