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Moskau antwortete mit gezielten Angriffen auf Anlagen in der Ukraine und nahm auch einzelne Tankstellen ins Visier. Auf dem Schwarzen Meer haben die Kriegsgegner jeweils Ziele der anderen Seite angegriffen.
Trump hatte den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj erst am Sonntag aufgerufen, Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen und ihn für eine weltweite Dieselknappheit verantwortlich gemacht. "Er muss aufhören, die Dieselversorgung in Russland lahmzulegen", sagte Trump in Doonbeg an der irischen Westküste vor Journalisten. Trump ließ dabei außen vor, dass die jüngste Energiekrise erst durch den Krieg gegen den Iran und die Situation in der Straße von Hormuz ausgelöst wurde.
Trump hatte auch mitgeteilt, die USA hätten mit Selenskyj bereits über Angriffe auf den Energiesektor gesprochen. "Es gibt jede Menge andere Ziele. Er darf keine Dieselanlagen angreifen, denn das schadet der ganzen Welt." Seit Sonntag gab es keine Berichte über neue Angriffe auf Energieanlagen der Kriegsparteien.
Selenskyj hatte zuvor erklärt, er wolle sich am 20. oder 21. September in New York mit Trump treffen, um mit ihm über Feuerpausen auf dem Meer sowie für Energieanlagen zu sprechen. "Wir sind offen für eine entsprechende Feuerpause in den Bereichen Seeverkehr und Energie", sagte er im ukrainischen Fernsehen. Er werde all das mit dem US-Präsidenten besprechen, sofern es mit dessen Plänen übereinstimme und es Selenskyj gelinge, nach New York zu fliegen.
US President Donald Trump speaks to the press aboard Air Force One while flying to Joint Base Andrews, Maryland from Ireland on September 13, 2026. Trump is returning from Ireland where he attended the Irish Open golf tournament at his family's course in Doonbeg over the weekend. (Photo by Brendan Smialowski / AFP)
