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Erwartet werden zudem die Regierungschefs aus Deutschland (Friedrich Merz), Estland (Kristen Michal) und Lettland (Andris Kulbergs) sowie die Staatsoberhäupter aus Litauen (Gitanas Nausėda) und Rumänien (Nicușor Dan). Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wird von Außenminister Jean-Noël Barrot vertreten.
Ebenfalls angesagt hat sich die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, die sich mit Besitzansprüchen von US-Präsident Donald Trump auf Grönland konfrontiert sieht. Trump argumentiert, dass Dänemark die riesige Arktisinsel nicht vor Russland und China schützen könne. Das weitgehend autonome, aber zum Königreich Dänemark gehörende Territorium ist wegen seiner militärstrategischen Lage, aber auch wegen der dort vermuteten Bodenschätze interessant.
Durch den Klimawandel schmilzt das Eis in der Arktis schneller. Neue Schifffahrtsrouten und Zugänge zu Rohstoff entstehen. China und Russland sind in der Region aktiv. "Die Europäische Union hat ein direktes Interesse an ihrer Stabilität, Sicherheit und nachhaltigen Entwicklung", sagte Orpo im Voraus laut einer Mitteilung. Der Gipfel beginnt am Sonntagabend mit einem Arbeitsessen. Am Montag sind ein Besuch eines Stützpunkts der finnischen Luftwaffe und die Arbeitssitzung geplant. Zum Abschluss soll es eine Pressekonferenz geben.
