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Kein nächtlicher Parteienverkehr bei den meisten Linzer PIs

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Die Beamten sollen mehr Streifendienst machen
©APA, HANS KLAUS TECHT, Themenbild
Mit dem am Dienstag erfolgten Start der Testphase für das neue Dienstzeitmanagement (DZM) der Polizei ist in Linz auch der Parteienverkehr bei den Polizeiinspektionen (PIs) in der Nacht eingeschränkt worden. Das bestätigte die Landespolizeidirektion Oberösterreich der APA. Die Beamten fahren stattdessen mehr Streife, hieß es seitens der oberösterreichischen Exekutive dazu. Wer anläute, werde zur Landesleitstelle verbunden und diese schicke bei Bedarf eine Streife.

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Bisher habe man sich auch nachts auf den Linzer PIs einen RSa-Brief holen oder einen Vernehmungstermin ausmachen können, erklärte Polizeisprecher Michael Babl gegenüber der APA. Das sei aber nahezu nie passiert. Personen, die Anzeigen erstatten wollen - etwa wegen eines Einbruchs oder Diebstahls - würden ohnehin den Notruf wählen. Wer dennoch bei einer geschlossenen PI anläutet, wird nun zur Landesleitstelle verbunden.

Acht von elf Polizeiinspektionen im Stadtgebiet, die bisher 24/7 offen hatten, haben nun nur mehr von 6.00 bis 22.00 Uhr Parteienverkehr, jene am Hauptbahnhof bis 2.00 Uhr. Lediglich die PIs Landhaus und Nietzschestraße bleiben durchgehend offen. Babl wies darauf hin, dass die PIs in der Nacht auch nicht unbesetzt seien, es gebe in dieser Zeit eben nur keinen Parteienverkehr. In ländlichen Regionen sei das bereits Usus, ebenso in Wien.

In der Bundeshauptstadt war eine ähnliche Umstellung bereits im Herbst 2023 erfolgt. 52 von 81 Inspektionen reduzierten damals ihre Öffnungszeiten für Bürgerinnen und Bürger auf 7.00 bis 19.00 Uhr. Vergangenes Jahr wurde die Regelung schließlich auch auf Sonn- und Feiertage ausgeweitet.

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