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Jugendproteste in mehr als 30 deutschen Städten geplant

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Aus Angst vor Ausschreitungen verbarrikadieren Geschäfte Schaufenster
©APA, dpa, Christoph Schmidt
Die Jugend-Initiative "Gen Z regelt" ruft in Deutschland für Samstag (14.00 Uhr) zu Demonstrationen in mehr als 30 Städten auf. Die Organisatoren rechnen mit insgesamt rund 160.000 Teilnehmern. Sie wollen gegen eine Wehrpflicht auf die Straße gehen, für Investitionen in Bildung, soziale Sicherheit, Gesundheit, Klimaschutz und ein bezahlbares Leben. Die Organisatoren rufen ausdrücklich zu friedlichem Protest auf und lehnen jede Form von Gewalt ab.

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Im Einzelhandel haben Geschäfte mancherorts geschlossen, weil die Betreiber Schäden oder Beeinträchtigungen fürchten. Bei Protesten in Frankreich war es zu Ausschreitungen mit Gewalt, Plünderungen und Brandstiftung gekommen. Die deutschen Sicherheitsbehörden haben dagegen keine weitergehenden Erkenntnisse zu Gewaltaufrufen oder geplanten gewalttätigen Ausschreitungen bei den für diesen Samstag geplanten Protesten. Gleichwohl griffen auch "Teile der linksextremistischen Szene sowie vereinzelt Gruppierungen aus dem auslandsbezogenen Extremismus" die Aufrufe auf, um sich an der Mobilisierung zu beteiligen, sagte eine Sprecherin des deutschen Innenministeriums.

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