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Am häufigsten haben sich die Freiwilligen zuletzt im Rettungswesen engagiert, gefolgt von der Sozial- und Behindertenhilfe und der Betreuung von Kindern und älteren Menschen. Die bei weitem meisten Teilnehmer kommen aus Niederösterreich (730), gefolgt von Wien (352) und Oberösterreich (243). 75 Prozent aller Teilnehmer - im Schnitt waren sie 19 Jahre alt - haben bei einer Evaluierung angegeben, dass sie auch in Zukunft im Sozialbereich arbeiten wollen. Beim Roten Kreuz etwa sind nach dem FSJ knapp die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiter für die Organisation tätig.
Formal handelt es sich beim Freiwilligen Sozialjahr, das zwischen sechs und zwölf Monate dauern kann, um ein Ausbildungsverhältnis. Pro Monat gibt es ein Taschengeld von 550 Euro, bis 24 kann zusätzlich Familienbeihilfe bezogen werden. Insgesamt stehen laut Freiwilligengesetz maximal 4,5 Mio. Euro pro Jahr für das FSJ zur Verfügung. Die Teilnahme ist ab 17 Jahren möglich, bei besonderer Eignung schon früher. Männer können sich ein mindestens zehnmonatiges FSJ auch auf den Zivildienst anrechnen lassen. Zahlen, wie oft das tatsächlich passiert, liegen im Ministerium allerdings nicht vor.
