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"Ich finde, das ist ein guter Vorschlag. Das kann ich mir sehr gut vorstellen", sagte die Landesrätin auch gegenüber dem ORF. Man müsse sich natürlich auch committen, dass überall für die gleiche Leistung der gleiche Preis zu zahlen ist. "Denn soviel ich weiß, sind in Wien in einigen Bereichen die Kosten viel höher". Die Gespräche über eine neue Form der Finanzierung könnten bereits im kommenden Herbst starten, so Gutschi. Sie verwies darauf, dass es sogar einfacher sei, Behandlungen ausländischer Patientinnen und Patienten abzurechnen als jene aus anderen österreichischen Bundesländern.
Auch in Tirol spricht man sich für eine Neuaufstellung der Abrechnungen aus. Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele (ÖVP) erklärte laut Ö1 schriftlich, der Vorschlag gehe in die richtige Richtung. Wer Leistungen für Patienten und Patientinnen aus anderen Bundesländern erbringt, müsse dafür auch entsprechend bezahlt werden.
Wiens Bürgermeister Ludwig hatte am Dienstag den Vorschlag unterbreitet. Er sieht die Maßnahme als rasche Lösung, da das Modell der Gesundheitsregionen - das Ludwig wiederholt gefordert hat - derzeit von anderen Bundesländern abgelehnt werde.
Niederösterreich hatte sich dem Vorschlag schon am Dienstag grundsätzlich "positiv" gegenüber gezeigt. Eine leistungsbezogene Abrechnung "kann ein sinnvoller Weg sein", hieß es seitens Niederösterreichs Landesrat Anton Kasser (ÖVP). Voraussetzung dafür sei allerdings eine Neuverhandlung des Finanzausgleichs. Aus dem Burgenland hatte es am Dienstag geheißen, für die Finanzierung der Gastpatienten gebe es eine bestehende Regelung im Rahmen des Finanzausgleichs. Die grundsätzliche Frage der Spitalsfinanzierung müsse bei den nächsten Verhandlungen zum Finanzausgleich auf den Tisch kommen.
