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Babler sei derzeit "die Nummer 1 in der Sozialdemokratie und daran wird sich wahrscheinlich auch in der nächsten Zeit nichts ändern", so Fellner. Angesprochen darauf, dass viele in der Partei der Meinung seien, Babler könne nicht der nächste Spitzenkandidat werden, meinte Fellner: "Dass wir mit jemandem in die Wahl gehen, wo wir dann zur Kleinstpartei verkommen, das will niemand von uns und das wird auch die Führungsspitze der SPÖ nicht wollen." Er glaube aber nicht, "dass zum jetzigen Zeitpunkt das die richtige Diskussion ist, weil an dieser Tatsache alleine unser Problem nicht festzumachen ist". Zudem müsste man in der Partei "einen Plan B parat haben".
Bereits vergangenen Freitag hatte Doskozil angesichts negativer Umfragedaten "Feuer am Dach" der Sozialdemokratie geortet. Es gehe darum, Vertrauen und auch wieder Wahlen zu gewinnen. Sollte Babler das nicht schaffen, braucht es für Doskozil die entsprechenden Konsequenzen: "Wenn er dieser Aufgabe nicht gewachsen ist, dann muss er natürlich, so wie es in jedem Betrieb, jedem Unternehmen, auch in der politischen Bewegung ist, da muss er die Konsequenzen ziehen."
