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Wer digitale Altersschranken bei TikTok, Instagram, Snapchat und Co. auch technisch durchsetzen will, kommt um Brüssel wahrscheinlich nicht herum. Regeln bei den Online-Riesen durchzusetzen, ist die Zuständigkeit der EU-Kommission; und nationale Gesetze dürfen sich nicht mit EU-Regeln überschneiden.
Von der Leyen hatte den Einfluss von Social Media auf Minderjährige zuletzt kritisiert und deshalb ein Expertengremium damit beauftragt, sie in Fragen des Kinder- und Jugendschutzes im Internet zu beraten. Die deutsche Politikerin nannte zudem Australien als mögliches Vorbild, das als erstes Land weltweit Ende 2025 ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige einführte. Mit einem Gesetzesvorschlag der EU-Kommission wird spätestens im Herbst gerechnet.
A teenager looks at her smartphone in Brussels on July 7, 2026. The European Commission estimated, on July 6, 2026, that the French bill banning social media access for children under 15 was not fully compatible with European Union law, while reaffirming its support for the initiative. Like France, Spain and Denmark are also working on the introduction of a digital age of majority to follow Australia's example, who became in December 2025 the first country to implement such a law. (Photo by Nicolas TUCAT / AFP)
