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Der Zwischenfall ist ein Extrembeispiel dafür, warum es sich im Interesse der persönlichen Sicherheit lohnt, den gesamten Flug über im Sitz angeschnallt zu bleiben. Trotz moderner Technik komme es auf Flügen immer wieder zu heftigen Bewegungen der Maschine, verursacht etwa durch Turbulenzen, erklärt das Luftfahrt-Bundesamt in seinen Sicherheitsinformationen für Passagiere. Der angelegte Sicherheitsgurt solle in solchen Fällen verhindern, dass Reisende aus den Sitzen geschleudert werden.
Bei Start und Landung sowie bei erkennbaren Turbulenzen ist die Besatzung dazu verpflichtet, die Anschnallzeichen anzuschalten, erklärt die Behörde. Passagiere müssen dieser Aufforderung folgen.
Für den Fall unvorhergesehener Ereignisse - wie etwa auf dem Ryanair-Flug - rät das Luftfahrt-Bundesamt aber auch sonst immer angeschnallt zu bleiben. Besonders wer schlafen möchte, sollte vorher noch einmal überprüfen, ob der Sicherheitsgurt auch wirklich angelegt ist.
Wichtig: Der Gurt sollte stets ausreichend straff angezogen sein.
STUTTGART - DEUTSCHLAND: ++ ARCHIVBILD ++ (ARCHIVBILD VOM 3.7.2020) - FOTO: APA/APA/dpa/gms/Sebastian Gollnow/Sebastian Gollnow
