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Zu den Kernelementen des Migrations- und Asylpakets gehören unter anderem beschleunigten Verfahren für Migranten, die wahrscheinlich keinen Schutz benötigen, ein Sicherheitsrisiko darstellen oder die Behörden irreführen, und raschere Rückführungen. An den EU-Außengrenzen - in Österreich sind dies die Flughäfen - gibt es zudem eigene Grenzverfahren. Die EU-Mitgliedstaaten mussten die Regeln in nationales Recht umsetzen. Ungarn lehnt die vorgesehenen Solidaritätsmechanismen, vor allem eine Übernahme von Asylsuchenden von anderen EU-Ländern, sowie Finanzbeiträge ab. Kritiker des EU-Migrations- und Asylpakts warnen vor einer Aushöhlung grundlegender Menschenrechte.
Die EU-Kommission betont, dass die Zahl der illegalen Grenzübertritte im Vergleich zu vor zwei Jahren bereits um 55 Prozent zurückgegangen sei. Im Zuge der Umsetzung des EU-Asyl- und Migrationspakts wird am Flughafen Wien-Schwechat ein Grenzterminal errichtet. Anlässlich des Inkrafttretens findet am Freitag in der zypriotischen Hauptstadt Nikosia eine Ministerkonferenz statt, an der auch der zuständige Migrationskommissar Magnus Brunner teilnimmt.






