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EU-Armee: Europas Suche nach militärischer Selbstständigkeit

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©APA-Images/Reuters

Noch ist die Idee einer Europäischen Armee weder ausgereift noch näher definiert. Was würde ein solcher Schritt für das immerwährend neutrale Österreich bedeuten – rechtlich und sicherheitspolitisch?

Der Bundeskanzler beschwor die Koalition vor einer Woche, die Wehrdienstreform rasch umzusetzen. Eine Lösung solle in den kommenden Wochen gefunden werden. Die ÖVP präferiert das von der Wehrdienstkommission empfohlene Modell der Verlängerung des Wehrdiensts auf acht Monate plus zwei Monate verpflichtende Milizübungen.

Parallel preschten dazu die NEOS mit einem eigenen Vorschlag vor: Die Partei will nach skandinavischem Vorbild auf Freiwilligkeit setzen. Das Bundesheer soll eine Mindestzahl an Grundwehrdienern definieren. Die SPÖ will den Präsenzdienst bei sechs Monaten belassen und zwei Monate verpflichtende Milizübungen einführen. Und was wäre, wenn die militärische Kleinstaaterei der EU in eine einheitliche Armee umgewandelt wird? Ein Überblick.

Was sagt die Rechtslage?

Welche Modelle gibt es?

Was ist der militärische Status quo der EU?

Woher kommt die Idee?

Woran scheitert die Idee?

Dieser Beitrag ist ursprünglich in der News-Printausgabe Nr. 26/2026 erschienen.

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