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Elke Kahr: Die Hoffnungsträgerin der Kickl-Gegner?

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Zum Erfolg der Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr gehört ein städtisches Umfeld mit vielen Mitte-Links-Wählern.©APA/HANS KLAUS TECHT

Die Grazer Bürgermeisterin zeigt, dass auch Regierende und Nicht-Freiheitliche triumphieren können. Würde die Kommunistin aber auch bei Bundespräsidenten- oder Nationalratswahlen abräumen, wie manche glauben? Kaum.

Wer in Regierungsverantwortung steht und nicht den Freiheitlichen von Herbert Kickl angehört, habe in Zeiten wie diesen ganz schlechte Karten, heißt es. Die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr hat bei der Gemeinderatswahl in der steirischen Landeshauptstadt das Gegenteil bewiesen: Die KPÖ, die sie führt, ist mit rund 36 Prozent zur klar stärksten Partei aufgestiegen.

Das linke Gegenstück zu Kickl

Für Kickl-Gegner ist sie damit zur großen Hoffnungsträgerin geworden. Könnte sie aber liefern, was Schwarzen wie Roten zunehmend weniger zugetraut wird, und auch bei Bundespräsidenten oder Nationalratswahlen abräumen?

Sehr vieles scheint dafür zu sprechen: Die 64-Jährige gilt als Sozialarbeiterin und das bedeutet in ihrem Fall, dass sie Sorgen und Nöten (sogenannter) kleiner Leute näher ist als die meisten anderen Politikerinnen und Politiker. Wichtiger: Die Leute nehmen ihr das ab.

Dieser Beitrag ist ursprünglich in der News-Printausgabe Nr. 27/2026 erschienen.

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