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US-Präsident Donald Trump sagte vor Reportern auf den Medienbericht hin angesprochen, es könnte passieren, dass die Meerenge am Mittwoch geöffnet wird - oder am darauffolgenden Tag. Er sprach von Fortschritten. Dem Sender Fox News sagte der Republikaner in einem Interview außerdem, man führe "sehr gute" Gespräche. Trump stellte der Führung in Teheran unterdessen neuerlich ein Ultimatum: Entweder der Iran öffne die Straße von Hormuz "sehr bald" oder werde "sehr hart getroffen".
"Axios" schrieb weiter, die Übergangslösung erfülle einige der Forderungen des Iran und gebe ihm mehr Kontrolle über diese strategisch wichtige Meerenge, als er vor dem Krieg hatte. Vom Weißen Haus oder anderen US-Behörden gab es zunächst keine Stellungnahme.
Bereits am gestrigen Dienstag hatten alle Zeichen darauf hingedeutet, dass in Kürze eine Einigung verkündet werden könnte. Entsprechend äußerten sich etwa US-Finanzminister Scott Bessent und ein Sprecher des katarischen Außenministeriums, Majid al-Ansari. Angesprochen auf eine mögliche Gebührenerhebung sagte Bessent, er gehe von einer freien Durchfahrt aus.
Der Iran macht Staatsmedien zufolge unterdessen ein Abkommen mit dem Oman über die Nutzung der Straße von Hormuz vom Verhalten der USA abhängig. Ein Abschluss werde verzögert, "solange die Vereinigten Staaten den Iran weiterhin bedrohen", erklärte ein iranischer Insider.
Durch die Meeresenge am Persischen Golf wird normalerweise ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssigerdgaslieferungen abgewickelt. Im Zuge des Krieges hat der Iran den Schiffsverkehr weitgehend blockiert. Die USA wiederum halten ihre Blockade des Schiffsverkehrs und der Häfen der Islamischen Republik aufrecht. Die Anrainerstaaten Iran und Oman verhandeln derzeit über die Kontrolle und sichere Passagen der Straße von Hormuz.
Der Schiffsverkehr an den strategisch wichtigen Meerengen Straße von Hormuz und Bab al-Mandab blieb zuletzt auf niedrigem Niveau stabil. Daten des Schiffstrackers Kpler zufolge passierten am Dienstag acht Schiffe die Straße von Hormuz, was der Zahl des Vortages entspricht. Vor Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar hatten üblicherweise 130 bis 140 Schiffe täglich die Wasserstraße im Persischen Golf durchquert.
Die anhaltenden Spannungen in der Region setzen den Schiffsverkehr im Nahen Osten weiterhin unter Druck: In der vergangenen Woche durchfuhren demnach täglich im Schnitt etwa 16 Schiffe die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Vor den von Israel und den USA gestarteten Luftangriffen auf den Iran Ende Februar waren es Branchendiensten zufolge täglich zwischen 60 und 140.
Durch Drohungen und Angriffe der mit dem Iran verbündeten Huthi-Miliz im Jemen gegenüber Saudi-Arabien ist zudem die Schifffahrt durch den Seeweg Bab al-Mandab am Ausgang des Roten Meers beeinträchtigt.
(FILES) Vessels are seen anchored in the Strait of Hormuz, off the port city of Khasab on Oman’s northern Musandam Peninsula on May 17, 2026. For 115 days, captain Mohammad Shafiqul Islam was stranded in the high seas of the Gulf, watching missiles light up the night sky and rationing food and water for his crew. "I tried to stay calm because I was responsible for 31 lives, a ship worth $40 million and cargo valued at $8.2 million," the 51-year-old Bangladeshi mariner told AFP, back home after the ordeal. (Photo by AFP) /
