v.r. Thomas Scheriau mit Georg Niedersüß
©Griffner/Helge BauerDer langjährige Elk-Geschäftsführer steigt beim Kärntner Premium-Hausanbieter ein. Der bisherige Eigentümer Georg Niedersüß bleibt Gesellschafter und Geschäftsführer mit strategischem Fokus.
Thomas Scheriau wird neuer Mehrheitseigentümer und CEO von Griffner. Der erfahrene Manager der österreichischen Hausbaubranche übernimmt damit die operative Führung des Kärntner Premium-Hausanbieters. Der bisherige Eigentümer Georg Niedersüß bleibt dem Unternehmen als Gesellschafter verbunden und wird sich weiterhin als Geschäftsführer mit strategischem Fokus einbringen.
Scheriau war insgesamt 15 Jahre beim Marktführer Elk tätig, davon mehr als zehn Jahre als Geschäftsführer. Mit dem Einstieg bei Griffner beginnt er nun ein neues unternehmerisches Kapitel. Das Unternehmen mit Sitz in Griffen steht seit mehr als 70 Jahren für Architektur, Qualität und Holzbaukompetenz.
Anspruch an Architektur und Leistbarkeit
Scheriau sieht in Griffner eine starke Ausgangsbasis für die Weiterentwicklung des Hausbaus. „Für Griffner habe ich mich entschieden, weil hier schon unglaublich viel vorhanden ist. Eine starke Marke. Echte Architektur. Ein Qualitätsanspruch, der das Unternehmen seit Jahrzehnten prägt. Und ein Vertrauen, das über Generationen gewachsen ist“, sagt der neue Mehrheitseigentümer und CEO.
Sein Ziel sei es, Architektur, Qualität und Kundenerlebnis stärker miteinander zu verbinden. Ein Griffner-Haus solle sich anfühlen wie aus einem Architekturbüro, zugleich aber mit der Effizienz und Leistbarkeit eines Fertigungsbetriebs verbunden sein. „Wer bei uns baut, soll Architektur bekommen, nicht ein Katalogprodukt. Ein Griffner-Haus muss ein Statement sein, und es muss erreichbar sein“, so Scheriau.
Neue Ausrichtung soll im Herbst 2026 vorgestellt werden
Der neue CEO kündigt an, bestehende Branchenlogiken kritisch zu hinterfragen. Hausbau könne besser funktionieren, als er heute vielfach erlebt werde. Kundinnen und Kunden sollten sich nicht zwischen Architektur, Qualität und Effizienz entscheiden müssen.
Konkrete strategische Initiativen sowie die künftige Ausrichtung von Marke, Produkt und Kundenerlebnis will Griffner im Herbst 2026 präsentieren. Wachstum um jeden Preis stehe dabei nicht im Vordergrund. Vielmehr gehe es darum, die bestehenden Stärken der Marke konsequent weiterzuentwickeln.
Standort Griffen bleibt unverändert
Für Georg Niedersüß ist der Einstieg von Thomas Scheriau ein wichtiger Schritt für die langfristige Entwicklung des Unternehmens. „Griffner hat enormes Potenzial. Thomas Scheriau bringt die Erfahrung, die Energie und die unternehmerische Perspektive mit, um dieses Potenzial zu entfalten“, sagt Niedersüß.
Der Standort in Griffen bleibt unverändert. Die rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden am 3. Juni im Rahmen einer Betriebsveranstaltung über die neue Eigentümer- und Führungsstruktur informiert.





