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25 Jahre Mini-Design: Vom Klassiker zur modernen Ikone

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Ein neuer BMW-Film zeigt, wie der Mini ab 2001 neu interpretiert wurde, ohne seine gestalterischen Wurzeln zu verlieren.

Wie lässt sich eine Designlegende erneuern, ohne ihren Charakter aufzugeben? Mit dieser Frage beschäftigt sich der sechsminütige Film „From the Original to the Original – 25 Years of Mini Design“, der auf dem YouTube-Kanal der BMW Group veröffentlicht wurde. Er zeichnet den Weg vom klassischen Mini zum modernen Mini unter dem Dach des deutschen Autokonzerns nach.

Im Mittelpunkt stehen Entwürfe, gestalterische Entscheidungen und persönliche Einschätzungen aus 25 Jahren Mini-Design. Adrian van Hooydonk, Leiter BMW Group Design, und Holger Hampf, Head of Mini Design, erklären, wie aus dem britischen Kleinwagen eine eigenständige moderne Marke wurde.

„40 Jahre lang blieb der Mini nahezu unverändert. Unsere Aufgabe im Design war es, seine Seele zu bewahren und ihn in eine neue Zeit zu führen, nicht als Kopie, sondern als neuen Mini mit allen typischen Mini-Charaktermerkmalen“, sagt van Hooydonk.

Vom britischen Kleinwagen zur Stil-Ikone

Der von Sir Alec Issigonis entworfene klassische Mini stand seit 1959 für kompakte Proportionen, kurze Überhänge, eine möglichst effiziente Raumnutzung und direkten Fahrspaß. Nach der Übernahme von Rover durch die BMW Group im Jahr 1994 begann die Suche nach einer zeitgemäßen Neuinterpretation.

Designer von BMW und Rover entwickelten unterschiedliche Konzepte. Die Entwürfe reichten von einer konsequenten Fortführung der ursprünglichen Idee bis zu einer sportlicheren und stärker auf das Premiumsegment ausgerichteten Variante. Das Ergebnis kam 2001 auf den Markt: ein Fahrzeug, das klar an den klassischen Mini erinnerte, technisch und gestalterisch jedoch einen eigenständigen Weg einschlug.

Runde Scheinwerfer, kurze Karosserieüberhänge und kompakte Proportionen blieben erhalten. Gleichzeitig kamen neue Materialien, moderne Technik und zahlreiche Möglichkeiten zur Individualisierung hinzu.

„Mini hat über die Jahre eigene Ikonen geschaffen. Diese Aufgabe ist nicht abgeschlossen, sondern muss immer weitergetragen werden“, sagt Hampf. Auch Details früherer Modellgenerationen seit 2001 würden inzwischen von Fans als typische Bestandteile der Marke wahrgenommen.

Gestaltung als Ausdruck von Persönlichkeit

Nach Ansicht der Designer beruht die Wiedererkennbarkeit des Mini nicht allein auf einzelnen Formen. Auch Individualisierung, Funktionalität und ein bewusst verspielter Charakter seien entscheidend.

„Kein Mini sieht aus wie der nächste. Mini gibt Menschen die Möglichkeit, ihren Lebensstil, ihre eigene Geschichte sichtbar zu machen“, sagt Hampf.

Die aktuelle Modellfamilie führt diesen Ansatz unter dem Begriff „Charismatic Simplicity“ weiter. Die Designsprache soll die Gestaltung auf wesentliche Elemente reduzieren und gleichzeitig den Charakter der einzelnen Modelle hervorheben.

Beim Mini Cooper Electric zeigt sich das unter anderem an klar modellierten Flächen, einer zurückhaltend gestalteten Karosserie und einem reduzierten Innenraum. Das runde zentrale Display, das kleine Lenkrad und die geringe Zahl sichtbarer Komponenten greifen Grundideen des klassischen Mini auf und übertragen sie in eine elektrische und digitale Modellgeneration.

Der Film erscheint in einem Jubiläumsjahr für die Marke. Mit der limitierten Mini Cooper Oxford Edition erinnert BMW zugleich an 25 Jahre Produktion des modernen Mini und an dessen britische Wurzeln.

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