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Der Uwe-Johnson-Preis wird seit 1994 verliehen und würdigt "herausragende literarische Werke, in denen sich Bezugspunkte zur Poetik Uwe Johnsons finden und deren Blickwinkel unbestechlich und jenseits 'einfacher Wahrheiten' auf deutsche Geschichte, Gegenwart und Zukunft gerichtet ist". Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern gehören u.a. Walter Kempowski, Norbert Gstrein, Uwe Tellkamp, Christa Wolf, Jenny Erpenbeck und Iris Wolff.
Der S. Fischer Verlag kündigt den Roman als "ein raffiniertes erzählerisches Spiel über Hoffnung und Erwartung" an. Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler im Juni 2025 nach Mecklenburg, in jene seenreiche Landschaft, die er im Sommer 1979, von dem sein Lesungstext handelt, den "Norden" genannt hat. Eine unerwartete Begegnung scheint seine Novelle lebendig werden zu lassen, und wirft damit die Frage auf, was war und was wirklich ist.
Ingo Schulze wurde 1962 in Dresden geboren und lebt in Berlin. Zu seinen größten Erfolgen zählen "Simple Storys" (1998), "Neue Leben" (2005), "Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst" (2017), für den er auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stand. 2020 erschien der Roman "Die rechtschaffenen Mörder", der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war. Schulzes Werk wurde mit internationalen Preisen ausgezeichnet und ist in 32 Sprachen übersetzt.
