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Christoph Marthaler erlangte 1993 in Berlin seinen internationalen Durchbruch. Seine Theaterarbeit sei durch klangmalerische Welten und eine eigensinnige Körpersprache bestimmt, hieß es in der Mitteilung. Während seiner Intendanz am Schauspielhaus Zürich von 2000 bis 2004 wurde das Haus zweimal zum Theater des Jahres gewählt.
Die Musikerin und Songwriterin Sophie Hunger entfalte die lyrische Kraft ihrer Texte in verschiedenen Sprachen, würdigte sie die Stiftung. Neben ihrer musikalischen Karriere trat sie jüngst auch als Autorin in Erscheinung. Ihr erster Roman trägt den Titel "Walzer für Niemand".
Der Gottfried-Keller-Preis gilt als einer der ältesten und renommiertesten Literaturpreise der Schweiz. Er wird seit 1919 alle zwei Jahre von der Martin Bodmer-Stiftung verliehen. Zu den früheren Preisträgern zählten unter anderem Hermann Hesse, Elias Canetti und Agota Kristof. 2024 erhielt Fleur Jaeggy die Auszeichnung.
