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Diese würden ihrem Content auf Social Media Druck auf andere Frauen ausübten. "Der digitalen Inszenierung von Mutterschaft als naturgegebener, intuitiver Hingabe ist im Netz kaum zu entkommen. Ich misstraue dieser Vanille-Welt aus Leinen, Morgenlicht und Haferbrei", sagte Lehfeldt. Auch die Gegenseite, das permanente Klagen über die Mutterschaft, störte sie: "Wer soll dann noch Lust haben, ein Kind zu bekommen?"
Für Lehfeldt ist Kindererziehung demnach primär eine Frage von Organisation und Arbeitsteilung. Auch wenn sie einräume, dass sie Unterstützung von einer Nanny bekomme.
Vor der Schwangerschaft sprach Lehfeldt dem Bericht nach offen mit ihrem Mann Christian Lindner. Sie wollte früh nach der Geburt wieder arbeiten gehen, habe darauf bestanden, dass man sich gleichberechtigt um das Kind kümmern werde: "Wir haben beide viel zum ersten Mal gelernt, das schweißt zusammen."
"Momfluencerinnen" (auch: "Momfluencer") sind Mütter, die auf Social-Media-Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube ihren Alltag, ihr Familienleben und ihre Rolle als Mutter präsentieren. Sie inszenieren sich auf diesen Plattformen und zeigen ihre Kinder beim Aufwachsen.
