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Ruth versucht, ihr Leben als Single neu ausrichten. Der Tod ihres Vaters hinterlässt nicht nur eine schmerzliche Lücke, sondern auch eine verwirrende neue Erkenntnis über den geliebten Menschen. Das Verhältnis zu ihrer Ziehtochter Jenny ist kompliziert, und dann bringt auch noch ein Mann aus der autonomen Szene Unruhe in Ruths Leben.
Woelks Roman spiegelt die Realität einer schon etwas älteren Akademikerin aus einem typisch linksliberalen Hauptstadtmilieu wider. Es geht um Politik, Ethik und Verantwortung, aber auch ganz banal um Fragen des richtigen Lebensstils. Das alles wird recht kleinteilig erzählt mit einer Aufzählung vieler Alltagsmomente in einer sachlich-nüchternen Sprache, leider ohne wirkliche Höhepunkte.
(S E R V I C E - Ulrich Woelk: Hellere Tage, C.H. Beck, München, 317 Seiten, 26,70 Euro)
MÜNCHEN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/CHBeck






