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Merton und der Gitarrist Alexander Wolfe hatten für die Aufführung "Die Hunnenkönigin" in Worms am Rhein den Soundtrack komponiert und auf der Bühne allabendlich live gespielt. Das Duo erhielt dafür den Mario-Adorf-Preis.
Ihr sei in Worms erneut klargeworden, wie viel eine Melodie erzählen könne, ohne dass Schauspieler dafür Worte finden müssten, sagte die in Frankfurt/Main geborene Merton. Das fasziniere sie. Sie sei ein Opernfan und träume von einer zeitgemäßen Variante der Kunstform. "Rock, Pop, Jazz oder Soul – verbunden mit großen Geschichten und großen Gefühlen. Das wäre es."
Gerne würde sie mit einem Autor eine Geschichte entwickeln und dafür die Musik schreiben, sagte Merton. "Ich hoffe jedenfalls, dass das jetzt nicht das letzte Mal war, dass ich Lieder für ein Stück beisteuern konnte."
