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Ein Weg für Helmuth Lohner: Elisabeth Gürtler setzt ein stilles Zeichen

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Elisabeth Gürtler

©Ricardo Hergott

Einer der Größten der österreichischen Schauspielgeschichte wurde in noblem Freundeskreis gefeiert.

Die Anrainer sind an Exklusivität nicht zu übertreffen. Gustav Mahler, Thomas Bernhard, Peter Alexander auf der einen – Familie Gürtler auf der anderen Wegseite. Der singuläre Helmuth Lohner hat vor elf Jahren hinübergewechselt: vom Anwesen seiner Ehefrau Elisabeth Gürtler auf den ikonischen Grinzinger Friedhof. Der lange, schmale Streifen dazwischen heißt jetzt Helmuth-Lohner-Weg, und zur Einweihung trafen einander Weggefährten, die wie der Geehrte die goldene Zeit des Friedens, der Kunst und des Wohlstands verkörpern: Laudatoren waren Heinz Fischer, Michael Häupl, der langjährige Josefstadt-Vorstand Günter Rhomberg und Helga ­Rabl-Stadler, die ihrem lang Verflossenen Peter Rabl wiederbegegnete. Aus der Josefstadt kamen Direktor Alexander Götz, die mit ihm scheidende Marianne Nentwich und Michael Dangl. Emotional die Begegnung mit dem Spitzenmediziner Michael Zimpfer, der den Todkranken auf dem Weg hinüberbegleitete.

Dieser Beitrag ist ursprünglich in der News-Printausgabe Nr. 26/2026 erschienen.

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