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"Gut genug" nun auch in den US-Billboard-Charts

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++ ARCHIVBILD ++ Shirin David im Song mit Blumengarten
Mit "Gut genug" hat das Berliner Produzententeam KitschKrieg ein Lied mit dem Musikduo Blumengarten und Rapperin Shirin David geschaffen, das sich zu einem globalen Phänomen entwickelte. Der Song schaffte diese Woche mit Platz 192 den Sprung in die US-amerikanischen Billboard-Charts. Laut Plattenfirma Sony ist dies in diesem Jahrtausend noch keinem deutschen Song gelungen und vorher nur wenigen deutschsprachigen Acts wie Nena ("99 Luftballons") und Falco ("Rock Me Amadeus").

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In Deutschland steht "Gut genug" seit zwei Wochen auf Platz 1. In Österreich rutschte das Lied in den aktuellen Charts vom ersten Platz auf den zweiten ab. Entstanden ist das Lied aus einem unveröffentlichten Demo von Blumengarten. Die Hookline und die Hauptwörter seien schon da gewesen, erzählt Meyerholz, aber man habe die Akkorde verändert. Der Kern blieb, das Gefühl wurde größer - und genau dieses Gefühl sollte der Schlüssel zum Erfolg werden.

Schon nach der Veröffentlichung im Mai begannen Nutzerinnen und Nutzer in sozialen Medien, die mit wiedererkennbar hoher Kopfstimme gesungene Hookline unter ihre Clips zu legen. Es gibt bis heute diverse Abwandlungen, die sich phonetisch mit dem Originaltext decken. Eines dieser Memes erreicht die Internetcommunity in den USA. Es war der Startschuss für eine globale Welle mit der Dynamik der Internetkultur.

Plötzlich posten auch US-Stars wie Lizzo, Doja Cat und Wiz Khalifa Videos, unterlegt mit den deutschen Wörtern "Du bist gut genug". Da die amerikanische Internetwelt den deutschen Text nicht kennt, versteht sie einen Kauderwelsch aus den Wörtern "Doobie Scoot Canoe". Diese lautmalerische Umdeutung wird auf TikTok und Instagram zu einem weiteren Meme. Die Welle rollte daraufhin zurück in den deutschsprachigen Raum.

ARCHIV - 13.11.2025, Bayern, Grünwald: Bambi-Verleihung, Bavaria Film Gelände, Shirin David spricht während der 77. Bambi-Verleihung in den Bavaria Filmstudios. (zu dpa: «Deutschrap als Filmstoff: Wieso Rapper-Dokus beliebt sind») Foto: Peter Kneffel/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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