Mit einer Vernissage auf Burg Gars eröffneten die Festspiele ihre Saison. Im Sommer folgt Puccinis „Madama Butterfly“ vor historischer Kulisse.
Saisonauftakt auf Burg Gars
Mit einer musikalischen Vernissage begann am vergangenen Wochenende die Festspielsaison 2026 der Festspiele Gars. Schauplatz war der historische Festsaal der Burg Gars am Kamp, wo Intendant Clemens Unterreiner gemeinsam mit Unternehmer und Kunstsammler Werner Trenker zur Eröffnung lud.
Im Mittelpunkt stand die Präsentation der diesjährigen KunstBURG-Ausstellung, die bildende Kunst als festen Bestandteil des Festivalprogramms versteht.
Werke von Hannes Mlenek
2026 widmet sich die KunstBURG dem österreichischen Künstler Hannes Mlenek. Gezeigt werden großformatige Arbeiten, die sich mit Themen wie Nähe, Verantwortung, Verletzlichkeit und menschlichen Beziehungen auseinandersetzen.
Die speziell für den Festsaal kuratierte Ausstellung bleibt während der gesamten Festspielsaison zu sehen und soll das musikalische Programm um eine visuelle Ebene erweitern.
Mehr als 100 Gäste vor Ort
Zur Eröffnung kamen laut Veranstaltern über 100 Gäste. Unter ihnen befanden sich Vito Cecere, Othmar Karas, Maria Rauch-Kallat sowie Susanna Hirschler.
Auch Vertreter aus Wirtschaft und Regionalpolitik waren anwesend, darunter Bürgermeister Martin Falk.
Opernstart im Juli
Der musikalische Schwerpunkt des Sommers folgt ab 11. Juli mit Madama Butterfly von Giacomo Puccini. Die Produktion wird vor der Kulisse der Burgruine aufgeführt – traditionell ohne elektronische Verstärkung.
Die natürliche Akustik der Spielstätte zählt seit Jahren zu den Besonderheiten des Festivals.
Rahmenprogramm bis September
Neben der Oper sind auch Konzerte, Lesungen und Liederabende geplant. Genannt wurden unter anderem Erwin Steinhauer, Lidia Baich, Andreas Schager und Daniela Fally.
Damit positionieren sich die Festspiele erneut als spartenübergreifendes Sommerfestival, das Musik, Kunst und historische Atmosphäre verbindet.







