Gestern Abend feierte der italienische Künstler Andrea Cusumano in der Lukas Feichtner Galerie Premiere. Gezeigt werden Arbeiten der letzten Jahre – die in Bregenz, Bangkok, Palermo und zuletzt auf Schloss Prinzendorf entstanden.
Auf der großflächigen Stirnseite der Galerie prangt eine Arbeit von monumentaler Größe. Der schwarze Bildträger lässt die expressiven Farben darauf leuchten. Das „singende Gemälde“ ist Ergebnis einer mehrstündigen Live-Performance, die Andrea Cusumano im Rahmen des Bregenzer Kultursommers 2025 im historischen Martinsturm aufführte. Auch die anderen, im ersten Raum gezeigten Arbeiten entstanden im Zuge dieser Performance. Einen Raum weiter verschränkt sich indes digital bearbeitetes Bildmaterial mit Analogem. Graphische Linien grenzen ab und schaffen Konturen, die Gezeigtes deutlich machen. Die künstlerischen Hybride entstammen Cusumanos Zeit als Artist-in-Residence in Bangkok. Gemeinsam mit Arbeiten die jüngst in Palermo entstanden, gewährt die Ausstellung einen Einblick in das vielschichtige OEuvre des Multimedia-Künstlers. Ein OEuvre, das vor allem auf eines abzielt: die Suche nach Erkenntnis.


Andrea Cusumano bei der Eröffnung seiner Ausstellung in der Lukas Feichtner Galerie
© Eszter Barabas„Mein besonderer Dank gilt Rita Nitsch – danke, dass ich auf Schloss Prinzendorf während der letzten Tage einige der Arbeiten fertigstellen durfte“, bedankt sich Cusumano in seiner Rede bei der Witwe seines künstlerischen Ziehvaters Hermann Nitsch. „Danke aber vor allem für die vielen Jahre enger Freundschaft.“
KUNSTTIPP
Zu sehen sind Andrea Cusumanos Arbeiten noch bis 29. Juli 2026 im Rahmen der Ausstellung "Die Kritik der Vernunft der Liebe" in der Lukas Feichtner Galerie (1., Seilerstätte 19).








