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Was steckt hinter dem berüchtigten Jojo-Effekt?

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Kurzzeitige Diäten wirken nicht dauerhaft
©APA, dpa-tmn, Sina Schuldt
Durch eine starke Energiereduktion und viel Bewegung nehmen wir schnell ab. Allerdings ist das nicht langfristig angelegt. Nehmen wir unser Ziel zu sportlich und verzichten auf zu viele Kalorien, kann es zum Jojo-Effekt kommen. "Es gibt viele Menschen, die ständig Diät halten. Vier, fünf oder sechs Mal im Jahr. Das kann langfristig zum Aufbau von Körperfett führen", sagt die Ernährungsexpertin Aline Pamsl. Genau das Gegenteil, was wir eigentlich erreichen wollen.

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Die Grenze dafür liegt laut Experten bei etwa 1.000 Kalorien pro Tag. Sind es weniger, legt sich ein Schalter um. Bevor der Körper dann viel Fett abbaut, scheidet er erst einmal sehr viel Wasser aus. Die Kilos auf der Waage purzeln - aber eben nur kurzzeitig. Denn die verlorene Flüssigkeit wird anschließend so schnell wie möglich wieder aufgenommen. Das heißt, kurz nach einer Crash-Diät geht das Gewicht wieder nach oben.

"Wir haben gewisse Reserven im Körper, die reichen ein paar Tage. Wenn sie aufgebraucht sind, fängt der Körper an, in den Notfallmodus zu springen", erklärt Pamsl. Er fährt einfach alle notwendigen Funktionen herunter. Der Grundumsatz wird niedriger, der Stoffwechsel inaktiver. Das dauert an, bis der Körper das Signal erhält, dass wieder ausreichend Kalorien zugeführt werden. Wissenschaftliche Studien belegen: Kurzzeitige Diäten wirken nicht dauerhaft.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Sina Schuldt/Sina Schuldt

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