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"Mama, darf ich?" Wie Kinder den Umgang mit Geld lernen

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Die meisten von uns haben in ihrer Kindheit in Sachen Geld eins gelernt: "Geld wächst nicht auf Bäumen!" Das war es dann aber auch oft schon mit der Finanzbildung in Kindheit und Jugend. Dabei ist der verantwortungsvolle Umgang mit Geld eine Fähigkeit, die wichtig für das spätere Leben ist. Wer schon früh Finanzbildung zum Teil des Alltags macht und bei Kindern das Verständnis für die Funktionsweise von Geld fördert, legt einen wichtigen Grundstein.

Kleinkindalter: Geld sichtbar machen

Kleine Kinder sind sehr aufmerksame Beobachter und lernen schon beim Zuschauen viel. Wenn die Kids beim Einkaufen dabei sind, sollten Sie öfter mal Bargeld zum Bezahlen verwenden, nicht immer nur die Karte. Den Zusammenhang zwischen Münzen und Scheinen sowie dem, was man dafür bekommt, zu sehen, macht Geld zu etwas weniger Abstraktem.

Schon drei- bis sechsjährige Kinder können verstehen, dass Geld nicht endlos ist. Eltern können das verdeutlichen, indem sie Kinder zwischen Süßigkeit A und Süßigkeit B wählen lassen.

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Das erste eigene Geld

Egal, ob Geldgeschenke von den Großeltern, eine Münze für jeden Einser im Zeugnis oder Geld, das man für erledigte Aufgaben bekommen hat: Ein Sparschweinchen, idealerweise durchsichtig, motiviert dazu, geschenktes Geld für etwas Größeres anzusparen. Das trainiert die Geduld und macht klar, dass man nicht immer alles sofort haben kann.

Oft kommt im Alter ab ca. 10 Jahren auch eigenes Taschengeld dazu. Als Richtwert liest man oft ca. 18 bis 20 Euro für 10-Jährige, für jedes Lebensjahr dann kommen dann um die 5 Euro dazu. Die angemessene Höhe hängt ein bisschen davon ab, was das Kind mit dem Geld selbst bestreiten soll und wie hoch das Familieneinkommen ist. Damit Kinder den Umgang mit Geld richtig lernen können, ist es wichtig, dass sie immer am gleichen Tag ihr Taschengeld bekommen, dass es keinen Vorschuss auf den nächsten Monat gibt und klar definiert ist, was es damit kaufen darf.

Teenager und Finanzen

Sobald der Nachwuchs die Kindheit hinter sich gelassen hat, können das Budget und die Verantwortung erhöht werden. Ausgaben für Öffi-Tickets, Kleidung, Kosmetikprodukte und Co. können dann ebenfalls im Taschengeld inkludiert werden. Die Jugendlichen lernen so, mit ihrem Geld sorgsam umzugehen und Impulskäufe zu vermeiden.

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt für das erste eigene Konto gekommen! Die meisten Banken bieten kostenlose oder sehr günstige Jugendkonten an, in denen auch eine Debitkarte inkludiert ist. Wer seinen Kindern in finanzieller Hinsicht den besten Start ins Erwachsenenleben garantieren möchte, kann zusätzlich vorsorgen. Die Happy Kids Kindervorsorge hilft, schon früh Kapital durch eine Fondsgebundene Lebensversicherung anzusammeln und begleitet Ihr Kind durchs Leben. Sie ist einfach abzuschließen und kann flexibel an die jeweilige Lebenssituation angepasst werden.

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Eltern in der Verantwortung

Damit Kinder einen guten Umgang mit Geld lernen, sollte Geld durchaus Thema in der Familie sein. Man darf nicht nur über Geld sprechen, man sollte es sogar. So fördern Eltern das Verständnis für bestimmte Entscheidungen und sind ein gutes Vorbild. Kinder sollten lernen, dass es einen Unterschied zwischen "Ich will" und "Ich brauche" gibt. Prioritäten setzen zu können, ist wichtig. Lassen Sie Ihre Sprösslinge ruhig auch mal Unsinniges kaufen; auch das gehört zum Leben dazu.

Rasen mähen beim Nachbarn, die Zeitung austragen oder Babysitting sind hingegen Tätigkeiten, die durchaus bezahlt werden können. Sie machen den Zusammenhang zwischen Arbeit und Einkommen deutlich.

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