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Im Gegensatz zur süßen Obstbanane sind grüne Kochbananen eher säuerlich und herb - weshalb man sie überwiegend gegart isst.
"Während sie reifen, wird ein Teil der Stärke zu Zucker umgewandelt. Dadurch schmecken sie zwar etwas süßer, bleiben aber deutlich weniger süß als Bananen", sagt die Ernährungsexpertin Katharina Holthausen. Reife Kochbananen werden meist gedämpft, gebraten, gebacken oder frittiert.
So passen sie etwa gut zu karibischen und afrikanischen Currys und Eintöpfen. Aus getrockneten grünen Kochbananen lässt sich zudem Mehl herstellen. Dieses eignet sich etwa als glutenfreier Ersatz für Menschen mit Zöliakie.
Die Ernährungsexpertin erinnert aber auch daran, dass die Früchte einen langen Transportweg hinter sich haben. Deshalb ist ihre Klimabilanz schlechter als etwa die von heimischen Kartoffeln. Wie andere exotische Früchte sollte man sie deshalb bewusst genießen und auf ihre Herkunft achten, so Holthausen.
BERLIN - DEUTSCHLAND: ++ ARCHIVBILD ++ (ARCHIVBILD VOM 8.2.2023) - FOTO: APA/APA/dpa/gms/Fabian Sommer/Fabian Sommer
