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In den betroffenen Präparaten steckt in aller Regel zu wenig oder gar kein Wirkstoff. "Viele Reisende denken bei Medikamentenfälschungen vor allem an gefährliche Inhaltsstoffe", so Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des CRM. Verunreinigungen mit schädlichen Substanzen kommen zwar vor, sind aber seltener. "Tatsächlich besteht das größte Risiko darin, dass Arzneimittel ihre therapeutische Wirkung nicht oder nur unzureichend entfalten."
Echt oder gefälscht? Das können Laien nur schwer beurteilen. Wer diesen drei Tipps folgt, erhöht aber die Chance, Original-Medikamente zu bekommen:
Generell gilt: Lassen sich Herkunft und Hersteller eines Medikaments nicht eindeutig überprüfen, sollte man es nicht einnehmen und sich medizinischen Rat einholen.
Das gilt insbesondere für Kinder. Das CRM weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit immer wieder Fälle von verunreinigten Sirupen gegeben hat, die schwere Vergiftungen und Todesfälle zur Folge hatten.
BERLIN - DEUTSCHLAND: ++ ARCHIVBILD ++ (ARCHIVBILD VOM 29.11.2024) - FOTO: APA/APA/dpa/gms/Hannes P Albert/Hannes P Albert
