von
Klassischerweise schütten Täter sie ihren Opfern ins Getränk. Üblich sind Medikamente (Narkose- und Beruhigungsmittel) oder Partydrogen wie GHB (Gamma-Hydroxybutyrat) oder GBL (Gamma-Butyrolacton), informieren Polizistinnen und Polizisten.
Je nach Substanz, Dosis und Kombination mit Alkohol oder anderen Drogen ist die Wirkung unterschiedlich. Laut der deutschen Initiative "Kein K.o." sind folgende Symptome mögliche Warnzeichen dafür, dass eine Person unter dem Einfluss von K.-o.-Tropfen steht:
Das lässt sich schwer beantworten. Denn die Symptome sind sehr ähnlich und die K.-o.-Substanzen meist geruchs- und geschmacklos. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal kann aber sein, dass die Wirkung deutlich schneller einsetzt als bei übermäßigem Alkoholkonsum. Die Wirkung von K.-o.-Tropfen setzt meist nach zehn bis 20 Minuten ein und kann bis zu vier Stunden andauern.
In den meisten Fällen werden die Substanzen heimlich in ein Getränk gemischt. Deshalb sollte man beim Feiern folgende Vorsichtsmaßnahmen beachten:
Im Ernstfall sollte man sofort ärztliche Hilfe suchen. Das ist auch für die Sicherung von Spuren wichtig. Denn K.-o.-Tropfen können durch Urin- und Blutproben nachgewiesen werden. Wie lange ein Nachweis möglich ist, hängt vom verwendeten Mittel ab. Einige Substanzen sind nur wenige Stunden nachweisbar. Polizistinnen und Polizisten raten außerdem dazu, Anzeige zu erstatten. Nur so ist es möglich, Täter zu ermitteln und mögliche weitere Opfer vor Schaden zu bewahren. In einigen Fällen folgen auf den Einsatz von K.-o.-Tropfen Gewalttaten wie sexueller Missbrauch.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Christian Thiele/Christian Thiele
