von
Starten wir ganz von vorn: "Die Basis jeder Sojasauce sind Sojabohnen, die zusammen mit Salz und Wasser fermentiert werden", erklärt Ernährungsexpertin Katharina Holthausen. Es können noch weitere Zutaten wie Weizen im Spiel sein.
Dunkle Sojasauce fermentiert in aller Regel etwas länger. Und ihr ist oft Melasse zugesetzt, also ein Sirup, der bei der Zuckerproduktion - etwa aus Rüben - als Nebenprodukt entsteht. Daher schmeckt die dunkle Variante (auch wenn sie nicht viel dunkler aussieht als die helle) etwas kräftiger und leicht süßlich. "Helle Sojasauce schmeckt milder", sagt Katharina Holthausen. Welche Variante man wofür verwendet, ist dem eigenen Geschmack überlassen. Küchenxpertinnen und -Experten raten: Helle Sojasauce eignet sich gut, um Fleisch, Fisch und Tofu zu würzen. Die dunkle Variante macht sich gut in Schmorgerichten oder Eintöpfen oder als Dip.
"Weil Sojasauce so viel Salz enthält, sollte man sie nur sparsam verwenden", rät Holthausen. 100 Milliliter Sojasauce können durchaus auf 17 Gramm Salz kommen. Zur Einordnung: Die WHO empfiehlt, am Tag maximal fünf Gramm Salz zu sich zu nehmen. Alle mit Zöliakie sollten unbedingt ein Produkt wählen, das als glutenfrei gekennzeichnet ist. So können sie sichergehen, dass kein Weizen in dem Produkt steckt. Vorsicht ist auch für alle angesagt, die Histamin nicht gut vertragen. Durch den langen Reifeprozess ist in Sojasauce viel von dem Stoff enthalten.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Christin Klose/Christin Klose
