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Gewusst? Auch unter Kronen kann sich Karies bilden

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Kronen sollte man genauso gründlich putzen wie echte Zähne
©APA, Christin Klose, dpa-tmn
Diese eine Krone in Ihrem Mund kommt Ihnen locker vor? Diesen Wackelkandidaten sollten Sie lieber nicht ignorieren, sondern zeitnah damit in die Zahnarztpraxis gehen, um die Krone dort wieder befestigen zu lassen. Sitzt eine Krone - oder auch eine Brücke - nämlich nicht mehr fest, können Kariesbakterien den Weg zum Zahnstumpf darunter finden und ihn befallen.

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Sekundärkaries lautet dann die Diagnose. Sie kann nicht nur schmerzhaft werden, sondern auch ziemlich teuer. Im schlechtesten Fall muss der Zahnstumpf gezogen und ein neuer Zahnersatz angefertigt werden. Nicht nur lockere Kronen können Kariesbakterien die Tür öffnen.

Auch der Zahnfleischrand ist kritisch. Denn hier endet die Krone, die Wurzeloberfläche des Zahnes beginnt. An diesem Übergang kann sich leicht eine Sekundärkaries bilden. Sie kann sich unbemerkt unter der gesamten Krone ausbreiten, wie der Experte Prof. Stefan Zimmer warnt. "Wenn sie dann entdeckt wird, ist der Zahn oft nicht mehr zu retten."

Immerhin: Das Risiko, eine Sekundärkaries zu entwickeln, lässt sich senken. Worauf es dabei ankommt:

ILLUSTRATION - Kurz-Check beim Zahnarzt spart Stress: Kontrollen zeigen früh, ob eine Krone oder Brücke nicht mehr richtig sitzt. (zu dpa: «Gewusst? Auch unter Kronen kann sich Karies bilden») Foto: Christin Klose/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

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