von
Wer etwa oft träumt, verfolgt zu werden, hat womöglich eine unangenehme Aufgabe oder Begegnung vor sich, die immer weiter aufgeschoben wird. "Die übertriebene Version im Traum ist dann das Monster oder ein unheimlicher Angreifer, der mich verfolgt", so der Schlafforscher.
Meist sind es Stress, Ängste, Sorgen oder Konflikte, die Albträume auslösen. Personen, die sehr sensibel und kreativ sind, haben Informationen des ZI zufolge eine höhere Neigung zu Albträumen.
Wer schlechtem Schlaf vorbeugen will, sollte Albträume nicht verdrängen. Besser: ernst nehmen und sich mit seinen Gefühlen auseinandersetzen, rät Helga Odendahl, Tiefenpsychologin vom Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) für Psychotherapie in Köln. Auch gezielte Entspannung kann helfen, etwa Meditation oder Atemübungen.
Zudem sind Bewegung, frische Luft, regelmäßige Schlafzeiten und etwa der Verzicht auf Alkohol förderlich für ruhigen Schlaf. Schredl empfiehlt ein festes Ritual kurz vor dem Zubettgehen, um den Übergang vom Wach- in den Schlafzustand zu erleichtern.
Bei chronischen Albträumen gilt die Imagery Rehearsal Therapy (IRT) als wirksame Methode zur Behandlung. Die Grundidee: Betroffene schreiben einen belastenden Albtraum auf, erfinden bewusst ein neues, weniger bedrohliches Ende – und stellen sich dieses neue Drehbuch täglich vor dem Einschlafen bildlich vor. Das Ziel: Das Gehirn soll so lernen, das alte Angst-Skript durch das neue zu ersetzen.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Rolf Vennenbernd/Rolf Vennenbernd






