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50. Österreichischer Kongress für Zahnmedizin feierte Jubiläum in der Wiener Hofburg

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©Matt Observe

Drei Tage stand die Wiener Hofburg im Zeichen der Zahnmedizin: Beim 50. Österreichischen Kongress für Zahnmedizin trafen von 1. bis 3. Oktober 2026 wissenschaftliche Erkenntnisse, bewährte Behandlungsmethoden und neue digitale Technologien aufeinander. Unter dem Motto „Zahnmedizin von Tradition bis Innovation“ richtete die Österreichische Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde den Blick auf aktuelle Entwicklungen und die Zukunft des Fachs.

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Mit seiner 50. Ausgabe setzte der Österreichische Kongress für Zahnmedizin einen besonderen Meilenstein. Als Veranstaltungsort diente die Wiener Hofburg. Kongresspräsident war Georg Strbac. Das wissenschaftliche Programm entstand in Zusammenarbeit mit Fachgesellschaften, Arbeitsgemeinschaften und Kliniken und sollte damit ein möglichst breites Spektrum der modernen Zahnmedizin abbilden.

Im Zentrum des Jubiläumskongresses stand die Verbindung von etablierten zahnmedizinischen Verfahren mit neuen wissenschaftlichen und technologischen Möglichkeiten. Das Motto „Zahnmedizin von Tradition bis Innovation“ zog sich entsprechend durch das dreitägige Programm.

Digitalisierung verändert Diagnostik und Therapie

Einen Schwerpunkt bildete die zunehmende Digitalisierung in der Zahnmedizin. Behandelt wurden unter anderem digitale 3D Verfahren sowie computergestützte und virtuelle Anwendungen, die bei Diagnostik, Planung und Therapie eine immer größere Rolle spielen.

Wie konkret diese Entwicklung bereits im Praxisalltag angekommen ist, zeigte auch die begleitende Dentalausstellung. Dort präsentierten Unternehmen aktuelle Produkte, Technologien und digitale Lösungen für Ordinationen und Behandlung. Dazu gehörten auch Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz, etwa für die automatisierte medizinische Dokumentation während einer Behandlung.

Wissenschaft, Praxis und Fortbildung unter einem Dach

Der Kongress richtete sich an Zahnärztinnen und Zahnärzte, Assistenzzahnärztinnen und Assistenzzahnärzte sowie weitere Mitglieder der Praxisteams. Neben wissenschaftlichen Vorträgen gehörten praxisorientierte Workshops und Fortbildungsangebote zum Programm. Ein eigenes Angebot für Assistentinnen und Assistenten ergänzte die fachlichen Programmschienen.

Die Österreichische Zahnärztekammer führte den Jubiläumskongress mit 22 Fortbildungspunkten im Fortbildungskalender. Bereits am 1. Oktober fand zudem ein eigener Vorkongress statt.

Treffpunkt für Zahnmedizin und Dentalbranche

Neben der wissenschaftlichen Fortbildung bildete der persönliche Austausch einen wichtigen Bestandteil der Veranstaltung. Die begleitende Fachausstellung brachte Zahnmedizin, Forschung und Dentalindustrie zusammen und bot Einblicke in aktuelle Produkte und technologische Entwicklungen.

Mit der Jubiläumsausgabe in der Hofburg rückte der Österreichische Kongress für Zahnmedizin damit nicht nur seine eigene Geschichte in den Mittelpunkt. Die Veranstaltung zeigte zugleich, wie stark sich das Fach zwischen klinischer Erfahrung, Digitalisierung und neuen technologischen Möglichkeiten weiterentwickelt.

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